Navigation überspringen Sitemap anzeigen

Schuhgeschäft

Welche Arten von Schuhen kann ich bei KOTZBECK's Shoes'n'feet einkaufen?

Schuhe für Damen und Herren

  • Halbschuhe
  • Hausschuhe in sehr großer Auswahl
  • Trekking und Wanderschuhe  (nur Halbschuhe- unter dem Knöchel)
  • Stiefeletten
    • für die warme Jahreszeit (mit Lederfutter)
    • für die kalte Jahreszeit (mit Lodenfutter, Goretexfutter, Lammfell oder Kunstfell)
  • Sandalen 

Spezialschuhe:

  • bandagierte Füße
  • Vorfußentlastungsschuhe

 

Welche Schuhgrößen haben Sie auf Lager?

36 bis 47

Welche Schuhweiten finde ich bei Ihnen im Geschäft?

  • Weite G
  • Weite H
  • Weite K
  • Weite L
  • Weite M 

Haben Sie Kinderschuhe?

Nein

Welche Merkmale hat der optimale Schuh?

Er sollte: 

  • einen guten Fersenhalt geben
  • atmungsaktiv (Leder) und
  • bequem sein
  • gut gefallen 😉 und
  • aus hochwertigem Material gefertigt sein.
  • der passende Schuh für den gewünschten Einsatzort sein.

Welche Schuhmarken haben Sie im Geschäft?

  • Finn Comfort
  • Legero  
  • Hartjes
  • Vital
  • Hauer
  • Conti
  • Waldläufer
  • Varomed - Florett
  • Meindl
  • Stadler

Gibt es Schuhe mit Gore-Tex-Futter?

Ja

Welche Schuhe sind für Einlagen geeignet?

Wir führen (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nur Schuhe, die für Einlagen geeignet sind.

Grundsätzlich gilt: Lässt sich eine Einlagesohle aus dem Schuh herausnehmen, dann passt ziemlich sicher auch eine Einlage hinein. 

Haben sie auch günstige Schuhe? (Unter € 70,-)

Nein.

Da wir sehr auf die Qualität und Passform achten, beginnen unsere Schuhe in der Preiskategorie ab € 89,90.

Manchmal finden Sie eventuell in unserem Aktionsregal ein Schnäppchen. 

Wann ist Schussverkauf?

Wir machen keinen Schlussverkauf.

Beratung und billig passt nicht zusammen.

Einzelpaare und ausgesuchte Schuhe auf früheren Sortimenten finden Sie aber das ganze Jahr über in unserem Aktionsregal. 

Sind weiche Schuhe gute Schuhe?

Nein. Aus Sicht der Fußorthopädie muss man sagen, dass weiche Schuhe nur für Füße geeignet sind, die nicht einknicken. Besteht die Tendenz zu einer Fußfehlstellung wird diese durch die Weichheit verstärkt. (Die Fußfehlstellung verstärkt sich.)

Auch für Einlagen sind weiche Schuhe nicht geeignet.

Bei Fersensporn besteht vielleicht eine temporäre Schmerzlinderung – allerdings nutzt entlasten ohne Unterstützung nichts. Das Problem wird nur „nach unten“ verschoben. 

Ich habe Verwandte im Altenheim, kann ich die Schuhe per Lieferschein mitnehmen?

Das können Sie sehr gerne.

Wir bereiten einen Lieferschein vor, dann können Sie in Ruhe, wenn Sie bei ihren Verwandten sind, die Schuhe probieren.

Die Probe kann aber nur zu Hause auf sauberen Fußböden erfolgen, ein Dauerprobetragen (mehr als 5 Min.) ist nicht möglich und die Schuhe dürfen bei der Rückgabe keine Tragespuren haben. 

Führen Sie Schuhe für Füße mit Bandagen?

Ja. Das Modell Genua von Florett ist sehr breit geschnitten und geht sehr weit auf.
Auch andere Modelle von Florett eignen sich für Spezialversorgungen. 

Reparaturen

Wie lange dauert eine Schuhreparatur?

Meist genau eine Woche. 

Wieviel kostet eine Absatzreparatur?

28 Euro pro Paar (2025)

Unsere Preisliste für die Schuhreparaturen finden Sie hier.

Reparieren Sie auch Rucksäcke?

Ja. Wir sagen Ihnen gleich bei der Abgabe, ob es möglich ist und sagen Ihnen einen Preis. Ob sich eine Reparatur für Sie auszahlt, können Sie dann selbst entscheiden. 

Fertigen Sie Ledertaschen nach Maß?

Wir sind keine Taschner. Also eine ganze Tasche nach Maß fertigen wir nicht an.


Gerne erledigen wir aber kleinere Nähprojekte in Leder:
Preis auf Anfrage – ca. 70 € pro Stunde Arbeit

Wie dick kann das zu nähende Material sein?

Mit unserer mechanischen Reparaturmaschine nähen wir bis zu 6 mm Stärke. Es kommt aber auf das Material an.

Reparieren Sie Koffer?

Ja, aber nicht gerne 😊 – Manchmal ist es auch nicht möglich – (Größe des Koffers oder Position der zu reparierenden Stelle)

Fragen Sie aber gerne nach. 

Reparieren Sie Reißverschlüsse bei Schuhen?

Ja – Bei Schuhen auf jeden Fall ab € 57.- pro Stück. Die Preisliste finden Sie hier.

Wir sagen Ihnen gleich bei der Abgabe, ob es möglich ist und sagen Ihnen einen Preis. Ob sich eine Reparatur für Sie auszahlt, können Sie dann selbst entscheiden.

Warum sind Reparaturen so teuer?

Wegen der Arbeitszeit – Eine Reparatur ist immer ein Einzelstück und wird in vielen Arbeitsschritten erledigt. Der Preis berechnet sich durch Zeitaufwand und Schwierigkeit (Zum Zeitaufwand gehören nicht nur die eigentliche Reparatur. Inklusive sind die Gerätenutzung, die Instandhaltung der zu benötigten Maschinen, die Vorbereitung, das Knowhow, die Beratung, der Mehraufwand aus Vorschriften, ...). Nur einen kleinen Teil des Preises machen die Materialkosten aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Reparieren Sie Reißverschlüsse bei Taschen oder Jacken?

Ja, aber nur auf Anfrage. Es ist nicht bei allen Taschen und Jacken möglich.

Können Sie meine Sneaker reparieren – im Schuh ist bei der Ferse ein großes Loch?

Ja, diese Reparatur heißt Fersenleder reparieren und kostet ab € 37 pro Paar.
Weitere Informationen finden Sie hier

Besohlen Sie Bergschuhe neu?

Ja – haben wir eine passende Sohle vorrätig oder können wir diese bestellen? Dann bei uns in der Werkstatt ab € 105,–.

Handelt es sich um Schuhe der Marke LOWA oder Meindl?

Bei diesen Schuhen bieten die Hersteller ein Komplettservice mit der Originalsohle an: € 159,– (Für die Bearbeitung fallen hier auf jeden Fall 20 € an, auch wenn der Hersteller die Reparatur nach unserer Anfrage ablehnt.) Dauer – bis zu 4 Wochen

„Bröselt“ das Material unter der Sohle weg?  Dann kann man die Schuhe leider nicht mehr besohlen. Jede Verklebung würde sich wieder mit der nächsten Schicht ablösen.

Müssen Reparaturen im Voraus bezahlt werden?

Ja, wird die Ware nicht abgeholt, dann sind unsere Kosten gedeckt.

Orthopädische Schuhe

Wieviel kostet ein Paar orthopädische Schuhe?

Wer in Österreich versichert ist, und wenn eine entsprechende medizinische Ursache vorliegt, dann übernimmt die Sozialversicherung den Großteil der Kosten und es bleibt ein Selbstkostenanteil zwischen € 60,– und € 300,– (je nach Modell) zu bezahlen.

Der Preis für ein Paar orthopädischer Schuhe hängt von mehreren Faktoren ab. Welche medizinische Ursache ist gegeben, welches Modell wird ausgesucht, welche Funktion soll der Schuh erfüllen, …

Grundsätzlich bewegt sich der Preis für ein Paar orthopädischer Schuhe zwischen € 1.900,– und € 3.300,– .

Wie komme ich zu einem orthopädischen Schuh?

Grundsätzlich bezahlt Ihre Sozialversicherung die Schuhe, wenn eine medizinische Notwendigkeit gegeben ist. Dazu müssen die Schuhe von einem Facharzt für Orthopädie oder Unfallchirurgie verschrieben werden. Sie vereinbaren dann einen Termin zur Maßnahme und kommen mit Verordnung und Befunden (wenn vorhanden: Röntgenbild, CT, … ) zu uns.

Wir nehmen Maß und besprechen die grundlegenden Informationen mit Ihnen. Anschließend schreiben wir einen Kostenvoranschlag, schicken diesen zu Ihrer Sozialversicherung und warten auf die Bewilligung. Wenn eine entsprechende Diagnose vorliegt, wird die SV die Schuhe bewilligen. Wenn die Bewilligung bei uns eingelangt ist, beginnen wir mit der Konstruktion des Leistens. Nach einer Probe können wir dann die Schuhe fertigen. 

Wie lange dauert es, einen orthopädischen Schuh zu machen?

Wenn Sie bei uns einen orthopädischen Schuh bestellen, müssen Sie mit ca. 3 – 5 Monaten Lieferzeit rechnen (je nach Auftragslage), manchmal geht es auch etwas schneller. Die reine Arbeitszeit hängt dagegen sehr von Schwere der Versorgung und Modellauswahl ab. Ca. 45 – 80 Stunden arbeiten wir an einem Paar orthopädischer Schuhe (bei Erstanfertigung).

Sind orthopädische Schuhe auch schön?

Ja! Wir bemühen uns, Schuhe zu fertigen, die sich nicht von normalen Schuhen, die im Handel erhältlich sind, unterscheiden. Meist gelingt das. Farbe, Modell und Lederart können frei bestimmt werden und so den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden entsprechen.

Wie oft bekomme ich orthopädische Schuhe von meiner Sozialversicherung?

Alle österreichischen Sozialversicherungsträgern bewilligen derzeit ein Mal pro Jahr orthopädische Schuhe!

Kann ich orthopädische Schuhe im Schuhgeschäft kaufen?

Nein! Orthopädische Schuhe sind immer speziell für einen Fuß maßgefertigt und es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. 

Kann ich ohne Arzt auch orthopädische Schuhe bekommen?

Ja! Wir fertigen natürlich auch orthopädische Schuhe ohne ärztliche Verordnung. Dann übernimmt die Sozialversicherung allerdings keinen Kostenanteil. 

Gibt es orthopädische Hausschuhe?

Ja! Wir können natürlich auch orthopädische Schuhe für zu Hause fertigen.

Das kann vom Pantoffel bis zur Sandale reichen – je nach Notwendigkeit müssen wir aber bestimmte Kriterien dabei erfüllen. Lassen Sie sich bitte von uns beraten! Orthopädische Hausschuhe sind auch sinnvoll! In manchen Lebensabschnitten hält man sich ja mehr zu Hause auf, als im Freien! Da sollte der Hausschuh der beste Schuh sein, den man hat!

Gibt es orthopädische Schuhe für spezielle Zwecke?

Natürlich! So fertigen wir Schuhe auch als Badeschuhe, als Sandalen oder auch als Motorradschuhe. Fordern Sie uns gerne!

Ich gehe gerne Schwimmen, trage aber orthopädische Schuhe!

Lassen Sie sich einen orthopädischen Badeschuh herstellen – genau nach Ihren Bedürfnissen. 

Dauert ein orthopädischer Schuh immer so lange?

Wir haben, wie die meisten unserer Kollegen, sehr viel Arbeit! Wenn aber bestimmte Gründe vorliegen, (z. B.: frische Amputationen oder Operationen, …) können wir mit einem Interimsschuh eine rasche Versorgung umsetzen. Dieser Schuh entspricht in Optik und Langlebigkeit nicht der Qualität eines orthopädischen Schuhs, ist aber eine Übergangsversorgung und hat annähernd dieselben Funktionen. Leider übernimmt die Sozialversicherung nur in besonderen Fällen die Kosten dafür.  

Welche Gründe gibt es für orthopädische Schuhe?

Gründe sind:

  • schwere Fußfehlstellungen wie Knickfuß, Klumpfuß oder auch Spreizfuß mit Hallux Valgus oder Hammerzehen, die das Tragen von normalen Schuhen nicht mehr möglich machen,
  • Zustände nach Unfällen,
  • Amputationen
  • Arthrosen im Fußbereich
  • Lähmungen der unteren Extremitäten
  • Spastische Veränderungen
  • Instabilitäten im oberen Sprunggelenk,
  • große Beinlängendifferenz (mind. 4 cm) …

… im Prinzip immer dann, wenn man mit einem Konfektionsschuh (Fabrikschuh) nicht mehr das Auslangen findet. Die Notwendigkeit muss ein Facharzt feststellen, wenn die Sozialversicherung den Großteil der Kosten übernehmen soll. 

Können orthopädische Schuhe auch repariert werden?

Ja, solange der Schuh noch passt und tragbar ist. 

Kann bei orthopädischen Schuhen etwas geändert werden?

Orthopädische Schuhe sind Einzelanfertigungen und so ist jeder Schuh ein Prototyp. Da kann manchmal auch etwas nicht ganz passen. Es gibt aber meistens Lösungen, um das Problem zu beheben. 

Wie oft bekomme ich orthopädische Schuhe von meiner Sozialversicherung?

Alle österreichischen Sozialversicherungsträgern bewilligen derzeit ein Mal pro Jahr orthopädische Schuhe!

Orthopädische Einlagen

Wieviel kostet eine orthopädische Einlage?

Der Preis der Einlage ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Indikation (Fußproblem)
  • Verordnung vom Arzt (Facharzt oder Hausarzt, Diagnose, Verordnungswortlaut)
  • Art der Sozialversicherung (Krankenkasse)
  • und wie lange liegt die letzte Versorgung zurück.


Basiseinlage: € 122,08,– (Anteil der Sozialversicherung meist € 79,08)

Komforteinlage: € 179,08,–
(Mit einer Hausarztverordnung bezahlen sie € 100. (Selbstbehalt von € 43,– und € 57,– für außertariflichen Zusatzleistungen, wie Fußuntersuchung, mehrschichtige Konstruktion, Anprobe und Nachkontrolle innerhalb von 3 Monaten))

Funktionseinlage: € 190,49,–
(Kostenübernahme meist (€ 147,49) bei richtiger Diagnose und
Verordnungswortlaut: „funktionelle Korrektureinlage nach Modell“ von einem Facharzt (Orthopädie, Unfallchirurgie, Kinderheilkunde, Innere Medizin, physikalische Medizin)

Für mit CUBIX-Technologie gedruckte Einlagen verrechnen wir zusätzlich noch € 10,– Pfand, weil dieses Material 100 % recycelbar ist. 

Welche Verordnung brauche ich für eine orthopädische Einlage?

Bei einer Verordnung vom Hausarzt reicht eine einfache Verordnung für Einlagen mit  
einer entsprechenden Diagnose. (z. B. Hallux Valgus , Senk- oder Spreizfuß, …) 

Bei weitreichenderen Diagnosen (z. B. Metatarsalgie, Plantarfasziitis …) 
ist eine Verordnung von einem Facharzt (Orthopädie, Unfallchirurgie, Kinderheilkunde, Innere Medizin, physikalische Medizin) für eine „funktionelle Korrektureinlage nach Modell“ sinnvoll

Bei Diagnosen mit Nerven oder Durchblutungsproblemen (z. B. Diabetes, Rheuma, Neuropathie, PAVK, … ) ist eine Verordnung von einem Facharzt (Orthopädie, Unfallchirurgie, Kinderheilkunde, Innere Medizin, physikalische Medizin) für eine „Bettungseinlage“ sinnvoll.

Für mehr Informationen über Indikationen und von uns empfohlenen Einlagen können Sie auch hier in der Ärzteinfo weiterlesen. 

Brauche ich zwingend eine Verordnung vom Arzt, um orthopädische Einlagen zu erhalten?

Nein, wir können Einlagen auch ohne Verordnung herstellen. Eine Verordnung brauchen wir, wenn wir für Sie den Kostenanteil bei Ihrer Sozialversicherung abrechnen sollen.  

Brauche ich für orthopädische Einlagen einen Termin?

Nein! Sie brauchen keinen Termin – Sie können während der Öffnungszeiten vorbeikommen. (Dauer ca. 15 bis 30 Minuten – bringen Sie bitte ein Paar Schuhe mit, in denen Sie die Einlagen tragen wollen und im besten Fall bei uns lassen können) 

Wie lange dauert es, bis die Einlagen fertig sind?

In 7 bis 14 Tagen ist Ihre Einlage fertig. Bei akuten Schmerzpatienten (abhängig von der Auslastung des Werkstattteams) auch einmal innerhalb von 48 Stunden.

Wie lange dauert das Anmessen von orthopädischen Einlagen?

Je nach Einlage ca. 15 bis 30 Minuten 


Wir nehmen ihre Daten auf und erstellen einen Auftrag. Unser Fachpersonal untersucht Ihre Füße und es wird besprochen, welche Art von Einlagen für Ihren Fuß die besten wären. Anhand der Fußuntersuchung und eines Fußscans (oder Abdrucks) erstellen wir dann ihre individuellen Einlagen.

Handelt es sich bei den Funktionseinlagen um sensomotorische Einlagen?

Zur Bezeichnung „sensomotorisch“ im Bereich Einlagen gibt es leider keine klare Definitionsgrundlage. Es gibt sensomotorische Einlagen mit niederen Elementen (manchmal auch propriozeptiv oder podologisch, oder „nach Methode Derks“ genannt) und es gibt sensomotorische Einlagen mit hohen Elementen (auch manchmal propriozeptiv genannt). Wir fertigen neben „normalen“ Einlagen (bettend oder stützend) auch sensomotorische Einlagen mit hohen Elementen. (Einlagen mit niederen Elementen werden von uns nicht hergestellt).

Die Funktionseinlage ist eine korrigierende Einlage, die je nach Notwendigkeit und Bedarf auch sensomotorisch (mit hohen Elementen) sein kann. Das entscheidet sich beim Kundengespräch und der Fußuntersuchung, die wir für jede unserer Einlagen durchführen.

Wie lange muss man Einlagen tragen?

Oder anders gefragt: Wird mein Fuß durch das Tragen der Einlage so verändert, dass ich keine Einlagen mehr brauche?

Nein, der Fuß kann sich durch Entlastung und Unterstützung der Einlage in vielen Bereichen zwar verbessern und auch schmerzfrei werden.  Eine Einlage verspricht keine Heilung und ist keine Wunderwaffe. Wie bei einer Brille, ist sie zur Unterstützung und Entlastung nur dann wirkungsvoll, wenn sie getragen wird.

Bei jungen Füßen oder Sportüberlastungen kann auch durch ein sehr hohes Maß an Muskeltraining und Dehnung eine Verbesserung erreicht werden.
Ganz ohne Einlage auszukommen, kann bei manchen Fehlstellungen nicht erreicht werden. Natürlich ist es möglich, einmal auch ohne Einlagen unterwegs zu sein. Für eine gute Unterstützung und besonders bei erhöhten Belastungen gehen wir (shoes'n'feet-Team) alle nicht mehr ohne Einlagen aus dem Haus.
Manchmal haben wir auch schon eine drastische Verschlechterung in kurzer Zeit beobachtet: Wird die Unterstützung und Führung des Fußes durch die Einlagen nicht genügend verwendet – kann dies zu einer Verschlechterung oder weiteren Fehlstellung führen.

Kann man Einlagen in allen Schuhen tragen?

Grundsätzlich ja – es muss aber genug Platz für die Einlage vorhanden sein.

Sehr von Vorteil ist, wenn die Schuhe Einlegesohlen haben, die herausgenommen werden können und die Schuhe verstellbar sind (Schnürung, Klett, …)
Schuhe mit sehr weichen Sohlen oder höheren Absätzen sind für Einlagen nicht geeignet. Auch bei Hausschuhen gibt es viele Modelle, die herausnehmbare Einlagen haben, und sich sehr gut für orthopädische Einlagen eignen.

Aus welchem Material werden CUBIX 3D-Einlagen gefertigt?

Als Filament für unseren Drucker verwendet wir TPU (thermoplastisches Polyurethan). Es handelt sich dabei um ein ausgesprochen elastisches und flexibles Material, entspricht dem Medizinproduktegesetz und ist sehr hygienisch, zudem fühlt es sich weich an, ist aber gleichzeitig ausgesprochen haltbar und robust. Ein großer Vorteil bei der Herstellung durch die Cubix-Technologie ist, dass das Material in verschiedenen Härtegraden verdruckt werden kann. Ebenso kann das Material gereinigt, eingeschmolzen und zu neuem Filament gegossen werden kann.

Was versteht man unter Shore-Härte?

Die Shore-Härte (Durometer) ist ein Maß für den Widerstand eines Materials gegenüber Eindrücken. Die, nach ihrem Erfinder Albert Ferdinand Shore, benannte Shore-Härte, bietet verschiedene Skalen zur Messung der Festigkeit von Materialien.

Was sind die Vorteile des 3D-Drucks?

  • millimetergenaue Arbeit durch Scan und CAD-Konstruktion

  • individuelles Konzept für jeden Kunden in Härte und Position der Elemente
  • kaum Abfall in der Herstellung
  • Keine Gesundheitsbelastung für unsere Mitarbeiter bei der Herstellung (Reduktion der Kleberdämpfe und Feinstaubbelastung) 

  • 100 % wiederverwertbar bei Rückgabe der abgetragenen Einlagen
  • 100 % Kopie der bestehenden Einlage bei der Anfertigung einer 2. Einlage ist möglich 

Warum muss ich € 10,- Pfand bei 3D-gedruckten Einlagen bezahlen?

Weil das Material der Einlagen zu 100 % wiederverwendbar ist und wir den Kreislauf des Wiederverwertens ankurbeln wollen: 
Wenn Sie Ihre kaputte Einlage zu uns zurückbringen, erhalten Sie die € 10,– Pfand retour! Gemeinsam tragen wir so zu einer Welt mit weniger Kunststoffmüll bei! 

Ich habe keine akuten Schmerzen, kann / soll ich trotzdem Einlagen tragen?

Einlagen sind nicht nur bei akuten Schmerzen oder Problemen sinnvoll. Sie sind auch zur Vorsorge, bevor überhaupt Probleme auftreten, zu empfehlen. Ebenso unterstützen sie die Füße bei längerer Belastung und verhindern somit eine vorzeitige Ermüdung und können der Entstehung von Fehlhaltungen entgegenwirken.

Sind die Einlagen atmungsaktiv?

Einlagen mit CUBIX-Technologie sind atmungsaktiv. Beim Druck entstehen Hohlräume. Diese machen die Einlagen luftdurchlässig und atmungsaktiv.

Wie oft soll ich meine Einlagen wechseln?

Dies ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Tragedauer: Werden die Einlagen jeden Tag viele Stunden getragen, oder im Straßenschuh zum nur kurz rausgehen
  • Wobei trage ich meine Einlagen: im Büro (weniger Belastung = längere Tragedauer), auf der Baustelle (mehr Belastung = kürzere Tragedauer)
  • Haben die Einlagen weiche Polster (z. B. Fersenweichlegung bei Fersensporn): je weicher das Material/ die Stelle desto schneller ist es durchgetreten, normalerweise merkt man dann auch, dass die Weichlegungen ihren Zweck nicht mehr erfüllen
  • Körpergewicht

Das heißt also, es gibt keinen „genormten“ Zeitraum, nachdem man seine Einlagen wechseln soll. Anspruch von der Krankenkasse hat man alle Jahre (BVA + SVS), bzw. alle 6 Monate (ÖGK, Bauern). 

Gibt es auch ganz dünne Einlagen?

Es gibt auch dünnere Einlagen, da wir sie für jede Person individuell anfertigen. Allerdings, um eine sinnvolle orthopädisch Einlage herzustellen, ist immer eine gewisse Dicke der Stützen notwendig.

Kann ich Einlagen auch in Sicherheitsschuhen tragen?

Wir können auch Einlagen, speziell für Sicherheitsschuhe nach Ö-Norm Z1259 anfertigen, wenn die Sicherheitsschuhe dafür entsprechend zugelassen sind.

Fußgesundheit

Sind Einlagen sinnvoll?

Die Umgebung, in der wir leben, ist leider nicht mehr sehr fußfreundlich. Harte und glatte Böden verursachen einseitige und starke Belastungen der Füße. 
Orthopädische Einlagen zu tragen ist deshalb sinnvoll, besonders wer länger auf den Füßen steht. Gerade im Haushalt, bei stehenden Berufen, im Sport, beim Wandern und Bergsteigen, in Schischuhen, … sind oft lange Steh- und Gehzeiten normal. Mit orthopädischen Einlagen kann man die Füße unterstützen und eine längere Belastungsfähigkeit erreichen. Bei Fehlbelastungen erzielt man eine Entlastung und Aufrichtung der Füße und kann so Folgeschäden wie Gelenkabnutzung und Bandüberlastungen verhindern. 

Ist Barfuß gehen gesund?

Der menschliche Fuß hat sich entwickelt, um auf unebenen Naturböden wie Sand, Wiesen, Wald und Steinen zu gehen, deshalb auch der komplizierte Aufbau aus 26 Knochen und über 40 Muskeln, die zusammen die Fußgewölbe bilden. Barfuß gehen ist sinnvoll, wenn man die Möglichkeit hat, auf unebenen Naturböden zu gehen. Dabei werden die Fußmuskeln trainiert und gestärkt (wer das nicht aushält, kann auch zu Barfußschuhen greifen).

Auf flachen und harten Böden hingegen haben die kurzen Fußmuskeln kaum eine Aufgabe. Die Aufrichtung der Fußgewölbe hängt dann an wenigen Muskeln, die bei längerer Belastung müde werden. Sie lassen nach und die volle Belastung hängt in den Bändern. Deshalb empfiehlt es sich, wenn man sich länger stehend auf glatten, ebenen Böden aufhält, Schuhe mit Fußbetten zu tragen. 

Sind weiche Schuhsohlen gut für die Füße?

Besonders bei Schmerzen in der Ferse oder im Vorfuß sind Schuhe mit einer besonders weichen Laufsohle angenehm zu tragen. Leider wird dabei aber übersehen, dass Schmerzen oder auch Fußmüdigkeit eine Ursache haben. Z. B.: Fersensporn oder Achillessehnenentzündung entsteht oft bei Instabilitäten im Bereich des Fersenbeines oder auch Vorfußschmerzen habe eine Ursache. Schuhe mit weichen Sohlen geben unter dem Fuß, der eigentlich halt bräuchte, nur nach. Dadurch wird die Instabilität des Fußes verstärkt und es kann sich die Entzündung, die Schmerzen verursacht, nicht verbessern. 

Fersensporn - Was soll ich tun?

Grundsätzlich gibt es mehrere Ursachen für Fersensporn. Meist ist eine Instabilität des Fersenbeines zumindest eine Mitursache. Deshalb ist es notwendig, bei Fersensporn eine dem Fuß genau angepasste, stützende und entlastende orthopädische Einlage in einem Schuh mit stabiler Sohle zu tragen. Sämtliche weiteren Therapien sind langfristig nur mit dieser Versorgung sinnvoll.  

Schmerzen an den Füßen – ist das normal?

Nein, man kann etwas dagegen tun!

Es gibt viele Ursachen für Schmerzen an den Füßen. Ob in der Achillessehne, im Fersenbereich oder an der Fußsohle, … wo auch immer Schmerzen entstehen, gibt es eine Ursache. Dagegen kann etwas getan werden!  Deshalb ist es wichtig, abzuklären, woher die Schmerzen kommen. Bei einem Facharzt für Orthopädie oder bei uns als Orthopädieschuhmacher-Meisterbetrieb erfahren Sie, welche Ursache die Schmerzen haben, und was für eine Therapie die Sinnvollste ist. 

Flache Schuhe oder Schuhe mit Absatz?

Grundsätzlich sind flache Schuhe für die Füße die bessere Option. Der Fuß ist dazu gebaut, ohne Absatz auf verschiedenen Untergründen zu gehen. Allerdings bei einer längeren Wanderung ist ein leichter Absatz (wie bei den meisten Wanderschuhen üblich) von Vorteil. Während Schuhe mit höheren Absätzen (3 cm oder mehr) die Belastung des Fußes verändern und zur Überbelastung in den vorderen Fußpartien führen. Sie könne zu Schmerzen führen und auch eine Verkürzung der Wadenmuskulatur bewirken.  

Fußgymnastik statt Einlagen?

Fußgymnastik zu machen, macht Sinn!

Wer aber ein Fußproblem hat (wie Senkfuß, Spreizfuß, oder überhaupt schon Schmerzen) sollte zusätzlich bei längerer Belastung orthopädische Einlagen tragen. Die Belastungsdauer der Füße im Alltag, besonders bei stehenden Berufen und im Haushalt ist oft sehr lange. Auch wer sehr konsequent Fußgymnastik betreibt, kann kein sinnvolles Verhältnis zwischen Training und Belastung herstellen – leider!

Hühneraugen, was tun?

Hühneraugen entstehen, wenn auf einer kleinen Fläche der Haut Druck und Reibung zu stark wird. Je nach Position der Hühneraugen gibt es dementsprechende Hilfen: Bei Hühneraugen zwischen den Zehen können Druckschutzorthesen, die speziell angepasst werden, Hilfe bringen.

Hühneraugen an der Fußsohle werden durch orthopädische Einlagen punktgenau entlastet.

So kann sich die Haut beruhigen und das Hühnerauge verschwindet.

Was tun bei Hallux Valgus oder Krallenzehen?

Hallux Valgus und Krallenzehen entstehen fast immer in Verbindung mit einem Spreizfuß. So ist es sinnvoll, im Frühstadium von diesen Fehlhaltungen damit zu beginnen, Einlagen zu tragen. Zusätzlich kann mit Zehenkorrektur-Loop und Entlastungsorthese gegen eine Verschlechterung gewirkt werden. 

Meine Füße wurden operiert, ist jetzt alles wieder normal?

Nein!

Wenn Sie bereits Fußoperationen hinter sich haben, egal ob nach einem Unfall oder zur Stellungskorrektur ist es notwendig, den Erfolg der Operation mit einer genau angepassten Einlage zu unterstützen.

Jeder Operation geht eine strukturelle Schwäche voraus. Diese wird durch die Operation nicht behoben, kann aber durch die Wirkung einer Einlage verbessert werden. Diese Strukturschwäche wird auch mit der Operation nicht wettgemacht. Also: auch oder gerade nach einer Fußoperation eine Einlage tragen!

Schwellungen an Füßen und Beinen?

Schwellungen im Fuß- und Beinbereich haben immer eine Ursache und sollten nicht einfach „übersehen“ werden! Kontaktieren Sie jedenfalls Ihren Hausarzt oder Facharzt für Innere Medizin, wenn Ihnen Schwellungen auffallen!

Entweder liegen Schädigungen im unmittelbaren Bereich der Schwellung vor (z. B. Überbelastungen, Gelenkabnützungen, Band- oder Sehnenüberbeanspruchung, … diese sind auch oft mit Schmerzen verbunden) oder es handelt sich um eine venöse Insuffizienz (die Venenklappen der Beine dichten nicht mehr richtig ab, so staut das Blut zurück) oder Schwellungen deuten auf Probleme von Organen hin: Z. B. Herz, Lunge oder auch Leber oder auf sonstige Stoffwechselprobleme, … 

Meine Füße verändern sich in Form oder Farbe?

Wenn Sie Veränderungen (Schwellungen, Verbreiterung, Farbveränderung, Absinken nach innen, …) Ihrer Füße feststellen, setzten Sie sich bitte mit einem Arzt oder mit uns in Verbindung!

Veränderungen der Füße haben einen Grund und deuten auf strukturelle oder organische Schädigungen hin!

Ich habe die Diagnose Diabetes mellitus.

Bei Diabetes verändert sich der ganze Organismus und oft entstehen speziell an den Füßen die ersten Schäden. Deshalb ist es wichtig, rasch darauf zu reagieren. Für Menschen mit Diabetes fertigen wir, verschiedene Einlagentypen, individuell nach Notwendigkeit und Zielsetzung.

Ich spüre nicht mehr alles an meinen Füßen - Neuropathie.

Wenn sich die Sensibilität und das Wahrnehmungsgefühl der Füße verändern, ist es wichtig, die Füße gut zu unterstützen. Mit genau angepassten Bettungseinlagen kann verhindert werden, dass sich aufgrund von Druckbelastungen, die durch die fortschreitende Neuropathie auftreten, Hornhaut, Verletzungen und Wunden in der Fußsohle bilden. 

Ich hatte einen Schlaganfall und habe jetzt eine Fußheberschwäche, was kann ich tun?

Gerade bei der Fußheberschwäche gibt es viele Möglichkeiten, dieser entgegenzuwirken. Nicht jede Orthese oder jede Schiene ist für jeden das Richtige. Eine individuelle Untersuchung hilft, die passende Versorgung zu finden! (siehe auch Neuropathie) 

Soll ich Kompressionsstümpfe immer tragen?

Wenn Sie von einem Arzt Kompressionsstrümpfe verschrieben bekommen haben, dann sollen diese den ganzen Tag getragen werden. Am Besten ziehen sie am Morgen vor dem Aufstehen an und am Abend bei der Körperhygiene aus. 

Zum Seitenanfang