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Rückfuß Vom Mittelfuß bis zum Knöchel

Probleme im Rückfuß (von Mittelfußschäften bis zum Knöchelbereich) behindern oft die normale Schrittabwicklung und erschweren dadurch das Gehen. Bei vielen Indikationen kann mit orthopädieschuhtechnischen Maßnahmen geholfen oder zumindest eine Verbesserung erzielt werden. Im Folgenden finden Sie Möglichkeiten der konservativen Versorgung bei verschiedenen Diagnosen und Indikationen (manchmal auch mehrere Vorschläge zu derselben Diagnose).

Morbus Köhler 1

Funktionelle Korrektureinlagen nach Modell

Durch eine lange Calcaneusstütze und eine zurückgezogene retrokapitale Abstütze, genau konstruiert und gesetzt, wird der Tarsus von plantar gestützt, um das Längsgewölbe aufzurichten und das Os naviculare dorsal zu entlasten und den Druck darauf zu verringern.

Morbus Ledderhose

Weichbettende Einlage

Bei einer bettenden Einlage liegt der Fuß vollflächig auf. Die Verhärtungen und Knoten, die durch den Morbus Ledderhose verursacht werden, können dabei ausgenommen oder speziell weich gelegt werden. 

Schwielen, Ulcus plantar

Weichbettende Einlage

Auch bei Druckstellen, Clavus, Ulcus an Fußsohle, medialem oder lateralem Fußrand

Narben: Die Einlage wird so gefertigt, dass der Fuß bestmöglich gestützt und korrigiert wird und
empfindliche Stellen dabei ausgenommen oder speziell weich gelegt werden. 

Silfverskjöld-Exostose

Zungenpolsterung

Eine breite, exakt gepolsterte und mit entlastender Aussparung versehene Lasche wird in den Konfektionsschuh montiert. Dadurch wird Druck durch Schnürung oder Gummi von der Exostose ferngehalten.

Amputation im Bereich des Mittelfußes

Vorfußersatz

Bei Amputationen transmetatarsal oder longitudional und „inneren Amputationen“:
Eine Fußbettung, die die Funktion des fehlenden Vorfußes ersetzt, wird orthopädisch dem Fuß entsprechend ausgeführt. Die Stellung im OSG wird dadurch nach Möglichkeit in Neutralstellung gebracht. Im Bereich der Amputation kann eine Weichlegung erfolgen. Auf die Bettung wird plantar eine Carbonfeder montiert, um die Abrollung und Abstoßbewegung dem normalen Gangbild so ähnlich wie möglich zu machen. Vor der Amputationslinie wird, mit notwendigem Abstand dazu, ein Vorfußersatz angebracht.

Vorfußersatz mit Sohlenverbreiterung und / oder Fersenraumverengung

Eine Fußbettung, die die Funktion des fehlenden Vorfußes ersetzt, wird orthopädisch dem Fuß entsprechend ausgeführt. Im Bereich der Amputation kann eine Weichlegung erfolgen. Auf die Bettung wird plantar eine Carbonfeder montiert, um die Abrollung und Abstoßbewegung dem normalen Gangbild nachzuempfinden. Vor der Amputationslinie wird ein Vorfußersatz angebracht. Um dem Fuß genug Platz zu geben, kann bei ausgewählten Konfektionsschuhen und fallspezifisch eine Sohlenverbreiterung mehr Platz schaffen und/oder eine Fersenraumverengung den nötigen Halt im Schuh erreichen. 

Orthopädischer Maßschuh

Wenn aufgrund der Fußform (anatomisch, Schwellungen, etc.) Konfektionsschuhe nicht verwendet werden können, dann kann mit einem orthopädischen Maßschuh eine Versorgung hergestellt werden, bei der der Schuh die Funktionen des fehlenden Fußteiles übernimmt. 

Amputation Fußwurzelstumpf

Vorfußprothese

Transversal ab MFB bis Pirogoff-Stumpf: Die Prothese umfasst die Fußsohle und die vordere Amputationsfläche. Sie wird, je nach Notwendigkeit, gepolstert und wird als stabile Schale gefertigt. Sie hält den Fuß im OSG in einer Neutralstellung. Der Vorfuß wird – mit elastischem Element im Bereich der Zehengrundgelenke – angebracht. Bei kurzen Amputationen wird zusätzlich eine Ristlasche angebracht, um einen guten Halt am Fuß zu gewährleisten. Die Prothese kann in Konfektionsschuhen getragen werden.

Orthopädischer Maßschuh

Wenn aufgrund der Fußform (anatomisch, Schwellungen, …) oder der fehlenden Stumpflänge Konfektionsschuhe nicht verwendet werden können, dann kann mit einem orthopädischen Maßschuh eine Versorgung hergestellt werden, bei der der Schuh die Funktionen des fehlenden Fußteiles übernimmt.

Senkfuß - Pes planus

Maßeinlagen

Pes planus (flexibel): Einlagen mit einer Unterstützung des Calcaneus, je nach Notwendigkeit speziell unter dem sustentaculum tali oder unter dem Naviculare und einem leichten Gegenhalt unter dem sulcus cubicus zur Aufrichtung des Längsgewölbes.

Eingebaute Modelleinlage mit Sohlenverbreiterung

Senkfuß - Pes planus (teilrigide): Eingebaute Einlagen in entsprechendem Schuhwerk mit Unterstützung des Calcaneus, je nach Notwendigkeit speziell unter dem sustentaculum tali oder unter dem Naviculare und einem leichten Gegenhalt unter dem sulcus cubicus zur Aufrichtung des Längsgewölbes so weit wie möglich und Ausnehmen bzw. Weichlegen des teilweise durchgetretenen Tarsus. Sohlenverbreiterung bei den Konfektionsschuhen medial unter naviculare und cuneiforme 1 und Ballenrolle.

Orthopädische Maßschuhe

Senkfuß - Pes planus (rigide): Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die mit folgenden Elementen je nach Bedarf ausgestattet werden: einer stützenden (eventuell leicht korrigierenden) Bettung, laterale Schaftversteifung, mediale Schaftversteifung, mediale Sohlenverbreiterung, Ballenrolle, mediale Erhöhung im Vorfuß oder Gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß oder Gesamt.

Knickfuß - Pes valgus

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell

Pes valgus (Stadium I, flexibel): Durch Stützelemente (1 + 3) unter dem sustentakulum tali (a) und dem sulcus cubicus (e) wird eine mechanische, aber auch eine funktionelle Aufrichtung des Calcaneus durch die Änderung des Muskeltonus des m. tibialis posterior und des m. flexor hallucis longus erreicht. Wenn notwendig, wird eine stabile Fersenschale als lateraler Gegenhalt angebracht.

Eingebaute Modelleinlage mit Sohlenverbreiterung / Ballenrolle

Pes valgus (Stadium II; teilrigide), Tibialis posterior Insuffizienz: Durch eine Einlage mit einem verstärkten medialen Stützelement mit dem höchsten Punkt unter dem sustentakulum tali oder dem naviculare und einer lateralen, stabilen Fersenschale mit lateralem Element unter dem sulcus cubicus wird eine Unterstützung und damit eine mechanische, teilweise Aufrichtung des Calcaneus erreicht. Zusätzlich kann der Muskeltonus des m. flexor hallucis longus und tibialis posterior erhöht werden. Wenn notwendig, können die nach plantar durchgetretenen naviculare und cuneiforme 1 durch Weich- oder Hohllegung punktuell entlastet werden. Eine Verbreiterung der Konfektionsschuhe medial im Bereich von naviculare und cuneiforme 1 bringt Stabilität und eine zusätzliche Entlastung. Durch eine Ballenrolle wird die Schrittabwicklung unterstützt.

Orthopädische Maßschuhe

Pes valgus (Stadium III und IV rigide und postoperativ), Tibialis posterior-Insuffizienz: Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen angefertigt werden: stützende (eventuell leicht korrigierende) und entlastende Bettung, Fersenstabilisierung, mediale Schaftpolsterung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, mediale Sohlenverbreiterung, Ballenrolle, mediale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß.

Neuromuskuläre Knicksenkfüße

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell (mit Zehensteg)

Flexibel: Eine Einlage mit sensomotorischen Elementen wirkt stimulierend und gleichzeitig entspannend auf die betroffene Muskulatur und kann eine Normalstellung und dadurch eine Verschlechterung und auch eine Abnützung der Gelenke verhindern oder verzögern.

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell (mit Fersenschale und Zehensteg)

Knicksenkfuß kontrakt: Eine hochschalige Einlagenversorgung mit sensomotorischen Elementen unterstützt und stabilisiert den Fuß von plantar. Durch die sensomotorischen Elemente wirkt sie entspannend und lockernd auf die Muskulatur, speziell bei spastischer Spitzfußstellung.

Neuromuskuläre Knicksenkfüße kontrakt

Dynamische Fuß-Sprunggelenksorthese (DAFO) Medi-Produkt

Eine knöchelübergreifende, dynamische Fuß-Sprunggelenkorthese (DAFO) mit sensomotorischem Design korrigiert und stabilisiert den Fuß bei bleibender Beweglichkeit im OSG. Je nach Situation kann ein Handelsprodukt oder eine individuell gefertigte Orthese sinnvoll sein.

Nachtlagerungsschiene

Eine Nachtlagerungsschienenversorgung kann, speziell bei Verkürzungstendenz der Waden- und Peronealmuskulatur additiv sinnvoll sein. Die Nachtschiene stabilisiert das OSG in der Ruhephase in Neutralstellung und verhindert dadurch eine Verkürzung der Wadenmuskulatur.

Orthopädische Maßschuhe

Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen angefertigt werden: stützende, stimulierende und entspannende Elemente auf der Bettung, Fersenstabilisierung, mediale Schaftpolsterung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, mediale Sohlenverbreiterung, Ballenrolle, mediale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß.

Pes cavus Hohlfuß

Funktionelle Korrektureinlagen nach Modell

Durch steile, nicht zu hohe stützende Elemente unter dem sustentakulum tali und dem sulcus cubicus wird der Calcaneus gehalten und durch eine steile Quermetatarsalstütze hinter den MFK I – V kann der Fuß somit gestreckt und die Plantarfaszie gedehnt werden. Ebenso kann ein Zehenkeil die Dehnung der Plantarfaszie unterstützen. Bei Claven auf den MFK durch die stärkere Belastung, können diese noch zusätzlich durch eine retrokapitale und/ oder subkapitale Stütze und Weichlegung entlastet werden.

Pes varus - Klumpfuß

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell

Flexibel: Durch Stützelemente speziell unter dem sulcus cubicus aber auch unter dem Naviculare wird eine mechanische, aber auch eine funktionelle Korrektur durch die Änderung des Muskeltonus erreicht. Wenn notwendig, werden eine stabile Fersenschale und eine laterale Erhöhung der Einlage angefertigt.

Eingebaute Modelleinlage mit Sohlenverbreiterung

Pes varus (teilrigide): Durch eine Einlage (mit Sohlenranderhöhung, Sohlenverbreiterung/ Ballenrolle) mit starkem lateralem Stützelement unter dem sulcus cubicus, einem abgeschwächten medialen Element und einer stabilen Fersenschale wird eine Unterstützung und damit eine mechanische, teilweise Aufrichtung des Calcaneus erreicht. Zusätzlich kann der Muskeltonus beeinflusst werden. Wenn notwendig, kann die nach plantar durchgetretene Metatarsalbasis V durch Weich- oder Hohllegung punktuell entlastet werden. Eine Verbreiterung der Konfektionsschuhe lateral im Bereich von cuboideum und Metatarsalbasis V kann Druckbelastungen reduzieren und eine laterale Sohlenverbreiterung und Sohlenranderhöhung bringen Stabilität. Durch eine Ballenrolle wird die Schrittabwicklung unterstützt.

Orthopädische Maßschuhe

Teilrigid oder rigide und postoperativ: Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen ausgestattet werden: stützende, korrigierende, führende und entlastende Bettung, Fersenstabilisierung, laterale Schaftpolsterung, laterale Knöchelstütze, laterale Schaftversteifung, mediale Schaftversteifung, laterale Sohlenverbreiterung, Ballenrolle, laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt.

Neuromuskulärer Klumpfuß

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell

Flexibel: Eine Einlagenversorgung mit sensomotorischen Elementen kann eine Entspannung und Stimulierung der betroffenen Muskeln erreichen. Speziell bei einer Spitzfußkomponente kann
eine Entspannung der Wadenmuskulatur erreicht werden. Bei Bedarf wird eine laterale Erhöhung im Vorfuß oder an der gesamten Einlage angebracht.

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell (mit Fersenschale)

Ein teilkontrakter Klumpfuß wird durch eine hochschalige Einlagenversorgung mit sensomotorischen Elementen unterstützt und stabilisiert. Durch die sensomotorischen Elemente wirkt sie entspannend und lockernd auf die Muskulatur, speziell bei spastischer Spitzfußstellung.

Dynamische Fuß-Sprunggelenksorthese (DAFO)

Eine knöchelübergreifende dynamische Fuß- Sprunggelenkorthese (DAFO) mit sensomotorischem Design korrigiert und stabilisiert die Ferse und das Sprunggelenk bei bleibender Beweglichkeit im OSG. Sie kann als vorkonfektioniertes Produkt oder als individuell angefertigte Orthese hergestellt werden und kann im Konfektionsschuh oder einem speziellen Orthesenschuh getragen werden.

Orthopädische Maßschuhe

Bei Teilkontrakten oder kontrakten neurogenen Klumpfüßen bietet ein individuell gefertigter orthopädischer Maßschuh die Möglichkeit, Stabilität und genügend Platz zu gewährleisten. Fallspezifisch wird der Schuh je nach Bedarf mit folgenden Elementen angefertigt: stützende, stimulierende und entspannende Elemente auf der Bettung, Fersenstabilisierung, mediale Schaftpolsterung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, dorsale oder ventrale Stabilisierung, laterale Sohlenverbreiterung, Ballenrolle, laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, mediale Erhöhung im Vorfuß, Sohlenversteifung und mehr.

Nachtlagerungsschiene

Eine Nachtlagerungsschienenversorgung kann, speziell bei Verkürzungstendenz der Waden- und Peronealmuskulatur additiv sinnvoll sein. Die Nachtschiene stabilisiert das OSG in der Ruhephase in Neutralstellung und verhindert dadurch eine Verkürzung der Wadenmuskulatur.

Bandläsionen USG/OSG

Bandagen

Mit vorgefertigten Bandagen kann bei Bandläsionen eine stabilisierende und propriozeptiv unterstützende Wirkung erreicht werden. Je nach Bereich und Instabilität des betroffenen Bandapparates gibt es eine Anzahl verschiedener Bandagen und stützender Orthesen.

Marschfraktur / Stressfraktur

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell mit stabilem Rückfuß

Durch eine dem Fuß genau angepasste, im Rückfuß rigide Einlage wird das Längsgewölbe stabilisiert. Dadurch kann die Fraktur ruhiggestellt werden, um dadurch im Optimalfall schmerzfreies Gehen zu ermöglichen. Ebenso kann durch eine Ballenrolle auch die Schrittabwicklung unterstützt und eine Bewegung in den MT zusätzlich verhindert werden.

Plantarfasziitis, Fersensporn

Funktionelle Korrektureinlagen nach Modell mit Fersenweichlegung

Je nach Ursache wird eine Einlage mit stabilen propriozeptiven Elementen unter dem sustentakulum tali und dem sulcus cubicus ausgestattet, um das Fersenbein zu stützen, die Plantarfaszie zu entspannen und die Ferse plantar zu entlasten. Ebenso wird die Ferse weichgelegt und punktuelle Druckstellen hohlgelegt. Neben der Aufrichtung des Calcaneus wird die Ursache des Fersensporns auch durch einen Quermeta 1-5 und Zehenkeil 1-5 zur Streckung der Sohlenfaszie bekämpft.

Zustand nach Fersenbeinfraktur

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell mit Fersenschale und Rückfußpolsterung

Eine stabilisierende, genau angepasste Einlage mit Weichlegungen an druckempfindlichen Stellen unterstützt und entlastet das verletzte Fersenbein. Eine Beinlängendifferenz, die
aufgrund der Fraktur entstanden ist, wird mit einem, an der Einlage angebrachten Fersenkeil, ausgeglichen.

Eingebaute Modelleinlage mit Fersenraumveränderung, Pufferabsatz und Sohlenverbreiterung

Eine stabilisierende, genau angepasste Einlage mit Weichlegungen an druckempfindlichen Stellen und Dämpfung in der Ferse unterstützt und entlastet das verletzte Fersenbein. Bei der Notwendigkeit einer zusätzlichen Stabilisierung des Fersenbeins wird in den Konfektionsschuh eine Fersenschale eingebaut und eventuell der Fersenraum angepasst. Ein Pufferabsatz zur Auftrittsdämpfung wird gefertigt. Bei einer Beinlängendifferenz, die aufgrund der Fraktur entstanden ist, wird ein Höhenausgleich am Schuh angebracht, bei Varusfehlstellung der Ferse eine Absatz- bzw. Sohlenverbreiterung.

Orthopädische Maßschuhe

Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die mit dem Ziel, das schmerzende Fersenbein zu stabilisieren und zu entlasten, fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen ausgestattet werden: stützende (eventuell leicht korrigierende), stabilisierende und polsternde/dämpfende Bettung, vorgezogene Fersenstabilisierung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, Sohlenversteifung, Ballenrolle, Puffer– oder Abrollabsatz, mediale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt und mehr.

USG-Arthrose

Funktionelle Korrektureinlagen nach Modell

Arthrose im Tarsometatarsalgelenk und im vorderen USG: Einlagen mit stützenden Elementen, um die Fußstruktur möglichst neutral zu halten bzw. die betroffenen Gelenksabschnitte zu öffnen, und eine plantare Versteifung der Einlage im Rückfuß, um eine Ruhigstellung der Gelenke und so eine größtmögliche Schmerzlinderung zu erreichen.

Eingebaute Modelleinlagen mit Sohlenversteifung und Ballenrolle

Eingebaute Modelleinlagen mit Sohlenversteifung und Ballenrolle: Einlagen mit stützenden Elementen, um die Fußstruktur möglichst neutral zu halten bzw. die betroffenen Gelenksabschnitte zu öffnen. Zusätzlich wird am Konfektionsschuh eine Versteifung der Sohle und eine Ballenrolle auf den Konfektionsschuhen angebracht, um eine Ruhigstellung der Gelenke und eine runde Schrittabwicklung zu gewährleisten und so eine größtmögliche Schmerzlinderung zu erreichen.

Orthopädische Maßschuhe

Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, die mit dem Ziel, die arthrotischen Gelenke zu stabilisieren, fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen angefertigt werden: stützende (eventuell leicht korrigierende) und stabilisierende Bettung, vorgezogene Fersenstabilisierung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, Sohlenversteifung, Ballenrolle, mediale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt und mehr.

Arthrose im Subtalaris-Gelenk (USG)

Eingebaute Einlagen mit Schaftversteifung und Ballenrolle mit Absatzkorrektur

Eingebaute Einlagen mit stützenden Elementen (Schaftversteifung und Ballenrolle mit Absatzkorrektur) um die Fußstruktur möglichst neutral zu halten und eine plantare Versteifung der Einlage im Rückfuß um eine Ruhigstellung der Gelenke zu erreichen. Zusätzlich wird der Konfektionsschuh (unbedingt überknöchelhoh) mit einer Schaftstabilisierung ausgestattet, auf die möglichst optimale Absatzhöhe eingestellt und mit einer Ballenrolle und einem Abroll- oder Pufferabsatz versehen, welche die Funktion des Subtlarisgelenkes bei der Schrittabwicklung übernimmt und den Bewegungsumfang das Gelenkes reduziert.

Orthopädische Maßschuhe

Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, überknöchelhoh, die mit dem Ziel, die arthrotischen Gelenke zu stabilisieren, fallspezifisch je nach Bedarf mit folgenden Elementen ausgestattet werden: stützende (eventuell korrigierende) und stabilisierende Bettung, vorgezogene Fersenstabilisierung, mediale Schaftversteifung, laterale Schaftversteifung, Sohlenversteifung, Abatzrolle oder Pufferabsatz, rückversetzte Ballenrolle, mediale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt, laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt und mehr.

Postoperative Versorgungen im USG (z.B.: Arthrodese, Sehnenresektion, Bandverletzung, …)

Je nach Notwendigkeit und Stabilisierungs- / Ausheilungsgrad

Gerade um den Erfolg von operativen Eingriffen zu unterstützen, ist eine rasche Versorgung oft sinnvoll. Je nach Operation und Ausheilungsgrad gibt es eine große Anzahl an Möglichkeiten: von Bandage oder Walker bis zum orthopädischen Maßschuh. Auch nach erfolgter Ausheilung kann eine Versorgung mit Einlagen, Orthesen oder Maßschuhen eine Wiederverschlechterung bzw. die Abnützung von angrenzenden Gelenken verhindern oder zumindest verzögern.

Dorsaler Fersensporn, Haglundexostose

Fersenraumveränderung bei Konfektionsschuhen

Mit einem speziell angefertigten Leisten wird die Fersenkappe eines Konfektionsschuhes ausgeweitet und genau den Platzbedürfnissen der akuten oder chronisch druckentzündeten Ferse angepasst.

Achillodynie

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell

Die Einlage stabilisiert und richtet mithilfe von einem medialen Element unter sustentakulum tali und einem lateralen Element unter dem sulcus cubicus den Calcaneus auf und entlastet so den Ansatz der Achillessehne am Fersenbein. Zusätzlich kann, bei starkem Muskeltonus des Trizeps surae dieser mit einem Zehenelement entspannt werden. Bei akutem Zustand der Achillodynie kann des Weiteren ein Fersenkeil auf der Einlage angebracht werden, um die Achillessehne weiter zu entlasten.

Achillessehnenruptur

Walker

Der Walker umfasst den Unterschenkel und stabilisiert das OSG genauso wie das USG. Zusätzlich wird im Walker ein Fersenkeil eingelegt, der im Laufe der Abheilung reduziert werden kann.

Arthrose oder Instabilität im OSG

Orthopädischer Maßschuh

Individuell gefertigte orthopädische Maßschuhe, überknöchelhoh, die mit dem Ziel, das arthrotische Sprunggelenke zu stabilisieren, je nach Bedarf mit folgenden Elementen ausgestattet werden: stützende (eventuell korrigierende) und stabilisierende Bettung, vorgezogene Fersenstabilisierung, mediale Schaftversteifung und laterale Schaftversteifung oder komplette Schaftversteifung, Sohlenversteifung, Abatzrolle, starke, rückversetzte Ballenrolle (Tintenlöscherrolle), laterale Erhöhung im Vorfuß oder gesamt und mehr.

Spitzuß – pes Equinus

Absatzerhöhung mit statischem Ausgleich

Wenn mit einem Konfektionsschuh die Ferse nicht am Boden auftritt (Spitzfußstellung mehr als die Absatzsprengung), kann, um einen Auftritt und damit eine Belastung der Ferse zu erreichen, eine Absatzerhöhung (max. 1 cm) am Konfektionsschuh und eine Keileinlage im Schuh (max. 8 mm) hergestellt werden. Um einen funktionellen Beckenschiefstand zu verhindern, ist am zweiten Schuh ein statischer Ausgleich anzubringen.

Orthopädischer Maßschuh

Bei einer Spitzfußstellung von mehr als 3 cm (der mit Konfektionsschuhen nicht ausgeglichern werden kann) ist es sinnvoll, einen orthopädischen Maßschuh anzufertigen. Dabei wird ein Fußbett in den Schuh integriert, das dem Fuß entspricht, und auf diesem wird der Spitzfußausgleich montiert. Über dieses Fußbett wird der Schuh gefertigt. Der notwendige statische Ausgleich wird in den zweiten Schuh integriert.

Neurogener Spitzuß – pes Equinus

Funktionelle Korrektureinlage nach Modell

Je nach Situation können folgende Elemente auf der Einlage angebracht werden: Mediales und laterales Element im Calcaneusbereich, retrokapitale Abstützung, Quermetatarsalstütze, Stufe, Zehenheber, Vorfußfeder oder Sohlenversteifung und verschiedene Weichlegungen. Dadurch kann eine Spannungsreduzierung der Wadenmuskulatur erreicht werden und die Spitzfußstellung reduziert werden. Um einen funktionellen Beckenschiefstand zu verhindern, ist am zweiten Schuh ein statischer Ausgleich anzubringen.

Orthopädischer Maßschuh

Bei einer neurogenen Spitzfußstellung die mit Konfektionsschuhen versorgt werden kann, ist es sinnvoll, einen orthopädischen Maßschuh anzufertigen. Dabei wird ein Fußbett, das mit den notwendigen Elementen ausgestattet ist, in den Schuh integriert. Darauf wird ein entsprechender Spitzfußausgleich montiert. Über dieses Fußbett wird der Schuh gefertigt. Ein notwendiger statischer Ausgleich wird in den zweiten Schuh integriert.

Ödeme im Bereich des Fußes / Sprunggelenkes / Unterschenkels

Kompressionsstrümpfe CCL 2 AD (Wadenstrumpf) oder AG (Schenkelstrumpf)

Bei Ödemen im Fuß- und Beinbereich kann – indikationsabhängig (zB: Venöse Insuffizienz, Lymph- oder Lipödeme, …) – mit Kompressionsstrümpfen kann eine Stabilisierung des Schwellungszustandes hergestellt werden.

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