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Statik & Biomechanik

Füße am Strand

Unser menschlicher Körper hat sich zum Zweifüßler entwickelt. Und er ist so aufgebaut, dass eines der schwersten Organe an oberster Stelle liegt – der Kopf mit dem Gehirn.

Die Statik des menschlichen Körpers beruht auf Spannung und Gegenspannung, so kann die aufrechte Haltung nur durch ständige Muskelarbeit gehalten werden.

Die einzige wirkliche Muskelentspannung ist im Liegen auf bequemem Untergrund gegeben.

Belastung & Anspannung

Die Grundlagen für die Statik des Körpers bilden, neben dem Knochen-Bandapparat, vier Muskelketten, die vom Fuß über die Beine und den Rumpf bis zum Kopf verlaufen. In diesem Verlauf kreuzen sie sich untereinander und stabilisieren sich so gegenseitig. Diese Muskelketten sind beim Stehen im optimalen Zustand ausgeglichen belastet und gleich stark angespannt.

Durch dieses ausgewogene Zusammenspiel führt eine Spannungsveränderung in einer Muskelkette dazu, dass sich auch in den anderen drei Muskelketten Spannungsveränderungen einstellen, und so kann es zu einem muskulären Ungleichgewicht kommen.

Die Basis für unser Stehen bilden die Füße. Mit ihren Knochen, Muskeln und Sehnen, und mit einem höchst sensiblen Nervengeflecht, sind sie komplizierte und feinfühlige Organe, die mit zwanzig kurzen und zwölf langen Fußmuskeln auch einiges im Spannungsverhältnis der Muskelketten bewirken.

Wenn nun zum Beispiel das innere Längsgewölbe des Fußes nachgibt (Senkfuß), oder auch nur das Quergewölbe durchtritt (Spreizfuß), führt das zu Veränderungen in den Muskelketten, die innen am Fuß entspringen. Das bringt ein Ungleichgewicht in die ganze Haltungsstruktur und bewirkt Disharmonien im gesamten Muskelsystem – In der Statik (beim Stehen) und in der Dynamik (beim Bewegen).

Daraus können Spannungen im Knie, in der Hüfte, in der Wirbelsäule, oder im Nacken entstehen, die bis zum Kopf wirken.

orthopädische Schuhtechnik

Aus diesen einseitigen Spannungsverhältnissen entstehen Fehlhaltungen, einseitige Belastungen, Schmerzen, Schonhaltung, mehr Fehlhaltung, Abnützung, Schädigung, noch mehr Schmerzen – bis hin zu Funktionseinschränkungen und Funktionsunfähigkeit der betroffenen Gelenke.

Rechtzeitige und gute Versorgung der Füße kann eine solche Entwicklung verhindern! In der Orthopädieschuhtechnik kann durch das Anbringen von verschiedenen, individuell gestalteten Elementen Verschiedenes bewirkt werden.

Es spielt keine Rolle, ob diese Elemente an der losen Einlage, an einem gekauften Serienschuh, oder in einem orthopädischen Schuh angebracht werden.

Wenn das Element richtig gestaltet ist, hat es in jeder Variante dieselbe Wirkung. Nur ist es nicht möglich, jedes Element in jeder Form zu gestalten, deshalb entscheidet man sich individuell und fallspezifisch auch für die jeweils optimale Ausführung.