Kotzbeck´s Shoes´n´feet Innsbruckerstraße 11 6060 Hall in Tirol
Kotzbeck´s Shoes´n´feet - Logo Kotzbeck´s Shoes´n´feet - Logo
Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 8:00 - 18:00 Uhr

Orthopädische Maßschuhe

Orthopädische Maßschuhe

Ein Paar Maßschuhe in Auftrag zu bekommen, ist für uns immer ein besonderes Ereignis:

Als hochwertigste orthopädische Fußversorgung ist der orthopädische Maßschuh eine große handwerkliche und fachliche Herausforderung!

Wie können die orthopädischen Elemente des Stützens, Führens oder Entlastens so eingebaut werden, dass der Schuh optimal funktioniert und trotzdem optisch ansprechend gestaltet werden kann?
Welches Leder eignet sich und welche Schuhform entspricht am besten?
Was sind die Wünsche des Kunden?

Unser Bemühen ist es, genau die Schuhe zu fertigen,

  • die Sie optimal unterstützen
  • die sich positiv auf ihre Gesundheit auswirken
  • die Ihnen genau passen und die genau zu Ihnen passen
  • die Ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen

Vom Motorradstiefel bis zur eleganten Damenstieflette
vom bequemen Hausschuh in Ihren Lieblingsfarben bis zum Arbeitsschuh mit Stahlkappe. 

Sandale als Hausschuh mit eingebauter Rolle zur Erleichterung beim Abrollen
Arbeitsschuh mit eingebauter Stahlkappe
modischer Chucks
Halbschuh mit 2 Klett für Kundin mit Knick-Senkfuß
Motorradstiefel mit besonders bequemen Einstieg durch ein raffiniertes Klettsystemßl
Besonders komfortabel mit 2 Reißverschlüssen und Schnürung - lässt sich besonders bei Schwellungen perfekt an den Fuß anpassen
Leichtwanderschuh für lange Spaziergänge
braune Herrenstieflette
Damenstieflette für Kundin mit Bein und Fußlängendifferenz
Sohlendetails geben dem Schuh ein frisches Aussehen
Damenhalbschuh mit einem Klett der aber im Zick-zacksystem für guten Halt sorgt
Hausschuh mit Fersenstabilität im 3 färbigen Design
Herrenhalbschuh
Arbeitsschuhe mit 2 Reißverschlüssen zum schnellen An-, und Ausziehen, mit eingebauter Stahlkappe

Vom Fuß zur Form

Vom Fuß zur Form

Ausgangspunkt für den orthopädischen Maßschuh ist der Fuß des Kunden. Nach der Diagnose vom Facharzt wird die Fuß-Problematik vom Meister genau untersucht:

„Ich muss die Beweglichkeit des Fußes und der Gelenke testen, die Druckbelastung untersuchen, das Gangbild des Kunden beobachten und die Korrekturmöglichkeiten herausfinden…

Ein Blauabdruck und ein Trittschaum werden abgenommen, wenn notwendig auch ein Gipsabdruck. Außerdem werden die Füße rechts und links vermessen und auch schon besprochen welche Abschlusshöhe die Schuhe haben werden. 

Aus diesen ganzen Daten wird dann ein Leisten gefertigt. Diese Leistenform setzt sich aus dem korrigierten Fuß und der künftigen Schuhform zusammen.

Über den Leisten wird eine Bettung gezogen (die so genannte Kopieeinlage), die aus verschiedensten Materialien (zur Polsterung, Dämpfung, Stütze, Führung, … des Fußes) aufgebaut wird.“

Nach dem Beschleifen der Einlage wird ein Probeschuh angefertigt (mittels Vakuumtiefziehverfahren) und mit einem provisorischen Keil versehen.

„Da für die Arbeit am Leisten ein fundiertes Wissen über Anatomie und Biomechanik nötig ist und jahrelange Erfahrung auch in der Formgebung helfen, fertige ich jeden Leisten selbst. Das gibt die Sicherheit, dass die Schuhe passen und funktionieren!“

Modell und Design

Modell und Design

Nach der Probe wird noch einmal genau das Design der Schuhe besprochen.

„Mir ist es wichtig, dass die Schuhe nicht nur auf die Füße passen, sondern auch zu den Menschen, die sie tragen, denn nur so ist gewährleistet, dass sie auch verwendet werden, und damit die Mobilität meiner Kunden unterstützen!“

Nicht nur Farbe und Teilung des Oberleders, sondern auch die genaue Formgebung des Schuhes und die Sohlenoptik sind wichtige Details für das Aussehen der Schuhe.

Wenn alles genau festgelegt ist, wird der Auftrag von unserer Oberteil-Modelleurin weiterbearbeitet.

Ein Grundmuster wird entworfen und noch einmal besprochen. Danach wird jedes Oberlederteil zuerst als Kartonmuster gefertigt, um dann aus Leder ausgeschnitten zu werden.

„Jedes Lederteil muss nun zugerichtet werden. Sehr genaue und saubere Arbeit ist hier nötig, damit am fertigen Schuh nichts drückt und reibt!

  • Kanten werden gebuggt,
  • Übergänge ausgeschärft,
  • Schnittflächen nachgefärbt,
  • Ziernähte angebracht.

Anschließend werden die einzelnen Teile zusammengenäht und das Futterleder eingearbeitet.

Bodenbau

Nach einer weiteren Kontrolle durch den Meister beginnt nun die „Bodenarbeit“ – das Zusammenbauen der einzelnen Schuhteile über den Leisten.

„Der Bodenbau gibt dem Schuh wichtige orthopädische Funktionen und trägt maßgeblich zum modernen Aussehen des Schuhes bei, deshalb muss das Bodenkonzept bereits beim Entwurf des Schuhes feststehen um dann richtig umgesetzt zu werden.“

Zuerst wird die Brandsohle angebracht, die Hinterkappe zugerichtet und orthopädische Stütz- oder Polsterelemente im Schaft und in der Sohle werden vorbereitet.

Die Hinterkappe und die Schaftelemente werden in das Oberteil eingebracht und verklebt und gemeinsam mit dem Oberteil über den Leisten gezogen, die Vorderkappe eingearbeitet und das Blatt „gezwickt“.

Nach einer Trockenphase kann nun mit dem Aufbau der Sohle begonnen werden. Verschiedene Schichten von Aufbaumaterialien werden dazu verwendet.

„Das Beschleifen des Sohlenaufbaus erfordert ein millimetergenaues Arbeiten, da dadurch die Abrolleigenschaften des Schuhes, die Steuerung und Richtungsgebung in der Schrittabwicklung festgelegt werden.“

Mit dem Anbringen der Laufsohle und dem „Ausputz“ des Schuhes geht die Schuhfertigung in die Endphase.

Es muss noch „ausgeleistet“ werden, das Oberleder eingecremt und die richtigen Schuhbänder eingefädelt.