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Warum & Wie? Einlagen – Fußunterstützung – Gesunderhaltung

Einlagen
Warum ist es wichtig auf seine Füße besonders zu achten? Wie kann man mit Einlagen die Füße gesund erhalten?

Unsere Füße wurden von der Natur zum Barfuß gehen auf unebenen Naturböden entworfen. Dazu hat der Fuß auch 26 Knochen und nahezu dreißig mehr oder weniger bewegliche Gelenke und beinahe ebenso viele Muskeln erhalten – um zu dämpfen, um sich an den Untergrund anzupassen, um Standsicherheit zu gewährleisten.

Heute stehen wir hauptsächlich auf harten, glatten Böden und meist mit Schuhen, oft nicht ganz fußgerechten.

Die Muskulatur des Fußes wird durch diese zivilisatorische Veränderung nicht mehr ausreichend benötigt und bildet sich zurück. Der Druck auf den Fuß soll nun von den Bändern alleine getragen werden. Diese halten der Belastung (oft auch zu viel Gewicht) nicht stand und geben nach. Der Fuß verliert seine Stabilität und auch seine Form - es kommt zu Fußdeformitäten. Zuerst zu leichten, im Laufe der Zeit zu schwereren.


Mit einer Fußbettung (orth. Einlage) kann die weitere Fußveränderung gestoppt werden.

Die Füße werden aufgerichtet, die Gelenkflächen, die durch die Fehlhaltung nicht mehr richtig zusammenliegen, werden in ihre ursprüngliche Lage gebracht, und damit einseitige Abnützungen und in weiterer Folge Arthrosen verhindert.

Gleichzeitig werden schmerzende Fußbereiche entlastet. Folgeprobleme durch Fußdeformitäten können damit frühzeitig verhindert werden.

Einlagen sollten zur Entlastung der Füße so viel wie möglich getragen werden, da Schäden durch eine Fußfehlstellungen oft nicht rückgängig gemacht werden können und somit jede Zeit ohne Einlagen die Deformität verstärkt!

Anzeichen für eine Fußdeformität sind natürlich Fußveränderungen wie
  • Müde Füße nach kürzerem oder längerem Stehen
  • Vergrößerung des Großzehenballens
  • Schiefstellung der Großzehe
  • Hammerzehen
  • Schmerzen im Bereich der Fußsohle
  • Schmerzen an der Ferse, Fersensporn
  • Schmerzen oder Schwellungen im Fußrücken- oder Knöchelbereich
  • Schiefstellung der Großzehe
  • Entzündungen am Fuß
  • Hühneraugen

aber auch Hornhaut an der Fußsohle, speziell im Ballen- oder Zehenbereich sind Symptome für eine Fußdeformität. Und nicht zuletzt Knie- und Rückenschmerzen oder vielleicht auch Kopfweh können von den Füßen kommen.


Daher stehen bei uns vor jeder Einlagenanfertigung die genaue Fußuntersuchung und das Kundengespräch. Nur dadurch kann auch wirklich eine individuelle Einlage entstehen.

Je nach Notwendigkeit werden für unsere Einlagen die verschiedenen Bauteile mit verschiedenen Funktionen zur Stützung und Entlastung des Fußes hergestellt:

Zum Beispiel:

die Spreizfußstütze (auch Pelotte oder Metatarsalstütze)
Diese Abstützung wird hinter den Mittelfußköpfchen platziert, und hebt diese leicht an. Sie verhindert dadurch Hornhautbildung und Schmerzen im Ballenbereich, die durch Druck, Fehlstellungen in den Gelenken oder Bandüberlastungen und Entzündungen entstehen.

Die Spreizfußstütze kann je nach Notwendigkeit als Unterstützung der Mittelfußköpfchen 2 – 4, als Quermeta oder als subkapitale Abstützung ausgeführt werden.

die Längsgewölbestütze auch Calcanäus(Fersenbein)stütze
Sie wird unter dem großen Fußgewölbe angebracht und richtet dieses auf. Sie ist ein wichtiges statisches Element, und wirkt grundlegend auf die Haltung von Fuß und Körper. Speziell im unteren Sprunggelenk werden Gelenke wieder in die richtige Stellung gebracht und dadurch entlastet.

Bei beweglichen Knickfüßen oder Instabilitäten im Sprunggelenk kann, durch eine spezielle Unterstützung unter dem Fersenbeinbalkon und der Anbringung eines lateralen Gegenelementes, eine gute Korrektur erzielt werden, und zusätzlich die Muskulatur angeregt werden, selbst zur Aufrichtung des Längesgewölbes beizutragen.

Auch zur Entlastung eines Fersenspornes werden diese Elemente (in Verbindung mit einer Weichlegung der Ferse) eingesetzt.

der Zehengreifer
Als flacher Keil hebt diese Unterstützung die Zehen und bewirkt damit eine Entspannung im Zehenbereich. Dadurch können Druckstellen an den Zehen reduziert werden.

Über die Sohlenfaszie, das Fersenbein und die Achillessehne kann eine Lockerung der Wadenmuskulatur erreicht werden, was sich positiv bei Fersensporn, Plantarfasziitis und Wadenkrämpfen auswirkt. Je nach Ausführung kann durch den Zehengreifer (oft in Verbindung mit einer äußeren Randerhöhung der Einlagen) eine Veränderung im Schrittablauf erzielt werden, und damit Sprunggelenk oder Knie zusätzlich entlastet werden.

die Weichlegung
Bei Druckstellen und punktuellen Schmerzen an der Fußsohle (wie Fersensporn, Hornhaut oder Hühneraugen, Schrunden,…) oder bei offenen Stellen werden Weichlegungen angebracht, um Schmerzfreiheit oder Heilung zu erreichen.