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Fersensporn und Plantarfasziitis

Bei einem Fersensporn handelt es sich um eine Kalkeinlagerung im Ursprung des langen Sohlenbandes (plantarer Fersensporn) oder im Ansatz der Achillessehne (dorsaler Fersensporn) am Fersenbein.

Ursache für einen Fersensporn ist eine Überbelastung/ Überspannung des Muskelbandapparates, meist ausgelöst durch eine Fußfehlhaltung (z.B.: bei einem Knickfuß wird, durch das einwärts Kippen des Fersenbeines, ein Zug auf das Fersenbein und die Sohlenfaszie ausgelöst) oder durch einen hohen Muskeltonus in der Wadenmuskulatur (oft durch Stress oder andere psychische Faktoren verursacht).

Um dieser Überbelastung zu begegnen, und die Faszienstruktur zu verstärken, lagert der Körper in diesem Bereich Kalk ein – ein normaler Vorgang im Organismus.

Speziell der plantare Fersensporn oder die Plantarfasziitis (einer Vorstufe oder Begleiterscheinung des Fersenspornes) bereitet oft große Schmerzen, da das harte Kalkpartikel bei jedem Schritt auf die Beinhaut des Fersenbeines gedrückt wird – mit dem vollen Körpergewicht.

Um Fersensporn oder Plantarfasziitis zu entlasten und zu reduzieren, sind mehrere Faktoren wichtig:

  • Die Korrektur der Fehlhaltung: mit den richtigen Stützelementen, angepasst an Fuß und Fehlhaltung wird der Fuß in eine neutrale Stellung gebracht.
  • Die Entlastung der Ferse: Durch Abstützung und Polsterung der Ferse und Ausnehmung wird speziell im Bereich des Fersenspornes die Druckbelastung weitestgehend verhindert.
  • Die Entspannung der Fußsohle: durch die spezielle Bauweise unserer Einlagen wird eine Entspannung der Fußsohle herbeigeführt, die zur Zugentlastung und – als Reaktion des Körpers, da dieser keine Veranlassung mehr zur „Verkalkung“ hat, - zur Rückbildung des Fersenspornes führt. 

Diabetisches Fußsyndrom

Unter diabetischem Fußsyndrom (DFS) versteht man eine Veränderung der neurologischen (Nerven) oder angiopathischen (Blutgefäße) Situation der Füße.

Durch die längere Erkrankung an Diabetes (speziell bei anhaltend schlechten Zuckerwerten) wird langsam das Nervengewebe (Neuropathie) zerstört und die kleinen Arterien im Fuß und den Zehen verstopft (Mikro-Angiopathie)

Die Folgen sind:

  • die Oberflächen-Sensibilität wird verringert oder geht verloren, so dass keine Berührung und kein Druck mehr auf die Füße gespürt wird.
  • durch die Störung der Tiefen-Sensibilität kann der Körper die Bewegungsabläufe nicht mehr voll koordinieren, da die Rückmeldung aus Gelenken und Muskeln im Gehirn nicht mehr ankommt.
  • durch die Störung des autonomen Nervensystems in den Extremitäten wird die Blutdurchflussmenge, die Schweißregulierung und auch die Talgbildung nicht mehr richtig geregelt. Es kommt zu Trockenheit, Schuppigkeit und Hornhautbildung der Haut, Haarausfall an den Füßen, und geringerer Belastbarkeit der Haut. Verletzungen werden begünstigt.
  • durch die gestörte Durchblutung in den Endzonen des Körpers wird nicht mehr genügend Nährstoff an die Zellen geliefert, wodurch diese absterben was wiederum zu Verletzungen bis hin zu Nekrosen führen kann. Hautteile oder ganze Zehen sterben einfach ab und müssen amputiert werden.

  • eine spätere Folge des DFS kann auch sein, dass durch eine Mangelernährung der Knochen ein massiver, entzündlicher Umbau des Knochenskelettes des Fußes stattfindet und so ein Charcot-Fuß (Tintenlöscherfuß) entsteht.

Bei einem Fuß mit diabetischem Fußsyndrom ist es daher besonders wichtig, dass (abgesehen von der richtigen Einstellung der Zuckerwerte und regelmäßiger Kontrolle durch den Facharzt für innere Medizin) der Fuß weich gebettet wird, besonders sensible Stellen druckentlastet werden ohne aber zu korrigieren.

Die genaue Fußuntersuchung, ebenso wie eine spezielle Abformung des Fußes, um ein Positivmodell zu erstellen, sind besonders wichtig: jeder Druck auf die Fußsohle kann wieder eine Verletzung hervorrufen.

Ob mit einer Einlage und Schuhzurichtung das Auslangen gefunden wird, oder ob es notwendig ist, einen orthopädischen Schuh anzufertigen, hängt vor allem von der Fußform und von der Fußfehlstellung ab.

Ziel ist es, den Fuß bestmöglich zu Betten und zu Umschließen, damit Verletzungen verhindert und daraus resultierende Amputationen vermieden werden können.


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und Bilder folgen in den nächsten Wochen ...